Wir waren schon lange nicht mehr technisch hier im Blog, aber da nun die Version 2.0 von Twitter Bootstrap erschienen ist, dachte ich mir, dass dies ein schöner Anlass ist, mal wieder technisch zu werden.
Was ist Bootstrap? Twitter Bootstrap ist ein von Mark Otto und Jacob Thornton ins Leben gerufene Projekt. Es ist eine Ansammlung von HTML, CSS und Javascript Code um funktionale und ansehnliche Webseiten und Applikationen zu erstellen. Dazu gehören Dinge, wie vorgefertigte Formulare, Buttons oder auch kleine jQuery Plugins.
Mit der gerade neu erschienen Version 2.0 hat sich einiges bei Bootstrap getan. Ein paar Highlights habe ich euch hier zusammengetragen.
Responsive Design:
Das Hype-Word momentan im Webdesign ist responsive. Heißt nichts anderes, als das sich eine Webseite der Größe des Bildschirms anpasst. Beispiele dazu findet man auf der Internetseite Mediaqueri.es. Das neue Layoutsystem von Bootstrap unterstützt dies nun.
Icons:
Neben Verbesserungen an den Formular-Elementen wurde nun auch ein komplettes Icon-Set zu Bootstrap hinzugefügt. Somit könnte man zum Beispiel mit Bootstrap eine Menü-Sidebar alá iTunes bauen.
Navigation:
Die Navigations-Elemente wurden ordentlich aufgestockt. Mein Favourite ist die neue zweite “Untermenü-Leiste”, die automatisch an die obere Menüleiste andockt, sobald der User weiter nach unten scrollt.
jQuery Plugins: 
Zudem kommt Bootstrap gebündelt mit 12 eigenen Plugins um die Ecke. Damit können Tooltips dargestellt werden oder tabbed Navigations. Per Scrollspy kann man herausfinden, wo auf der Seite sich der Benutzer gerade befindet. Sogar ein eigenes kleines Carousel/Slider Plugin ist mit von der Partie.
Bootstrap ist eine grandiose Bibliothek an Codes und Scripts, die man sich in aller Ruhe anschauen sollte. Man darf gespannt sein, was die nächsten Versionen noch so mit sich bringen.